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| Rente mit 67 - Münteferings Idee kommt an |
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Nach dem überraschenden Kabinettsbeschluss für die raschere Einführung der Rente mit 67 wächst der Rückhalt für den Plan von Bundesarbeitsminister Franz Müntefering (SPD).
CDU-Generalsekretär Ronald Pofalla begrüßte die Entscheidung. Sie stehe im Einklang mit dem Koalitionsvertrag. Damit widersprach er im Kölner Stadt-Anzeiger vom Donnerstag einer früheren Einschätzung des Unions-Fraktionschefs Volker Kauder.
SPD-Chef Mathias Platzeck nannte die Einführung der vollen Rente mit 67 bereits ab dem Jahr 2029 unausweichlich", um die Rentenversicherung angesichts der demographischen Entwicklung finanzierbar zu halten. Die Alternative zu dieser schmerzhaften Maßnahme hieße Rentenkürzungen, beginnend schon in diesem Jahr", sagte Platzeck der Leipziger Volkszeitung. Kritik kam dagegen erneut vom Sozialverband VdK und Gewerkschaften.
Nach Münteferings Plan soll von 2012 an zwölf Jahre lang das Renteneintrittsalter um jeweils einen Monat nach hinten verschoben werden, danach sechs Jahre lang jeweils um zwei Monate. Damit sollen die angespannten Rentenkassen entlastet, der Beitragsatz unter 20 Prozent und der Bundeszuschuss stabil gehalten werden. Das Gesetz soll spätestens 2007 beschlossen werden.
Nach Münteferings Angaben haben am Mittwoch Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und alle Kabinettsmitglieder den Vorschlag akzeptiert. Aus Sicht des VdK bedeutet die frühere Einführung der Rente mit 67 für viele Menschen eine faktische Rentenkürzung. Die Wirtschaft allen voran die großen Konzerne beschäftigt schon heute selten Mitarbeiter bis zum 65. Lebensjahr", sagte VdK-Präsident Walter Hirrlinger in einem dpa-Gespräch. Das...
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